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Scott Brinker sieht im Nutzererlebnis die Zukunft der Marketingtechnologie

Wie er die Zukunft der Marketingtechnologie sieht, beschreibt Scott Brinker in einem Interview des Brandquarterly-Magazins. Er ist Herausgeber des Marketing-Technologie-Blogs chiefmarket.com und Mitgründer sowie CTO von ion interactive. Der entscheidende Wandel wird seiner Meinung nach zu neuen Erlebniswelten führen, die Marketer aufgrund neuer Technologien zunehmend selbst erstellen und steuern können.

Hier seine Antwort auf die Frage des BrandQuarterly-Magazins BQ:
"Was glauben Sie, worin die größte Umwälzung im Bereich der Marketing-Technologie der kommenden drei Jahre bestehen wird ?"

Scott Brinker: "Ich denke, der aufregendste Wandel, der sich heute abzeichnet, ist die Wende vom heutigen, hauptsächlichen Kommunikationsbsuiness des Marketing hin zu einem Erlebniswelt-Business. Damit meine ich nicht Erfahrungen als reinen Geisteszustand – ich weiß, dass es angesagt ist, Marketingkampagnen Erfahrungen oder Erlebnisse zu nennen, auch wenn es sich nur um anders verpackte Kommunikation handelt.

Ich meine damit Erfahrungen mit Dingen, die eine Funktion haben und in Bewegung sind. Mit ihnen interagieren die Kunden, und die Aktionen der Kunden beeinflussen dann dynamisch, was als nächstes geschieht. Das passiert, wenn ein Unternehmen von Webseiten mit statischem Content – Text, Bilder, Videos – übergehen zum Angebot webbasierter Services und interaktivem Content, zu Konfiguratoren zum Beispiel oder Assessment-Tools, Spielen und Angeboten mit Nutzwert. Mobile Apps sind ein weiteres Beispiel.

Das Aufregende an diesem Wandel hin zur Entwicklung und dem Angebot einer Erlebniswelt ist, dass Marketer nicht einfach nur vorgefertigte Software 'von der Stange' benutzen. Ganz real kreieren sie selbst die Software. Die Marketingtechnologien, auf die sie sich stützen, werden zu Plattformen, die ihre eigenen funktionalen Kreationen unterstützen.

Wir sehen dies jetzt schon bis zu einem gewissen Punkt in der Art, wie Werbetreibende und Marketingentscheider in Automatic-Marketing-Plattformen 'programmieren'. Wenn Marketer Kampagnen erstellen, und zwar mit Logik und Kontrolle über die Abläufe, mit dynamischen Verbindungen und unterschiedlichen Datenvariablen, sehen sie dies vielleicht selbst gar nicht als das Schreiben einer Software an. Aber in der Tat handelt es sich um nichts anderes.

Ich glaube, dass wir in den kommenden drei Jahren eine Vielzahl an Innovationen sehen werden, die Marketern dabei helfen, bessere und anspruchsvollere Erlebniswelten selbst zu erstellen."

Mehr dazu im kompletten Artikel vom 29. April 2015 des BrandQuarterly Magazins in der englischen Originalfassung.

Datum: 18.05.2015
Hinzugefügt:   julia.isken
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